Zwischen Stigma und Selbstinszenierung

Kulturgeschichte der Tätowierung im Europa das 19. und 20. Jahrhunderts

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Vortrag und Diskussion mit Peter Becker.

Zum Vortrag

Tätowierungen haben in den letzten zwei Jahrhunderten einen tiefgreifenden Bedeutungswandel erfahren — zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Für darwinistisch und kriminalanthropologisch geprägte Beobachter galten sie als Zeichen von Rückständigkeit, „Primitivität“ und Gefährlichkeit. Der Vortrag zeichnet diese Deutungen nach und verfolgt die Professionalisierung des Handwerks (Maschinen, Pigmente, Hygiene, Regulierung), die Veränderung von Motiven und Milieus sowie den Weg von der Stigmatisierung hin zu Selbstinszenierung, Erinnerungskultur und Mainstream.

Der Vortragende

Peter Becker leitet das Institut für Österreichische Geschichtsforschung. Seine Arbeiten zur Geschichte der Kriminologie als Diskurs und Praxis (19./20. Jh.) beleuchten die Bedeutung der Tätowierung.

Hinweis Anmeldung

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung bis 14. Oktober 2026.

Nach Eingabe der E-Mail Adresse übermitteln wir eine E-Mail mit einem persönlichen Link zum Anmeldeformular.

 

Die Veranstalter:innen

FAKTory. Literatur, Wissen und Beratung für Studierende
Universitätsstraße 9, 1 Wien