Der Workshop baut auf der gemeinsamen Studie Mobilitätswende produzieren auf, die von AK Wien, AK Oberösterreich, JKU ICAE und JKU SET Lab durchgeführt wurde.
Eine zentrale Einsicht der Studie war: Die Mobilitätswende stellt nicht nur eine verkehrspolitische, sondern auch eine wirtschafts- und industriepolitische Herausforderung dar. Fragen der Finanzierung und der Investitionen, der Qualifizierungs- und Beschäftigungspolitik sowie der industriellen und technologischen Entwicklung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Im Anschluss daran soll dieser Workshop junge Forschende zusammenführen, die sich mit der wirtschaftspolitischen Dimension der Mobilitätswende beschäftigen; besonders in Bezug auf die Bahnindustrie sowie elektrisch und/oder automatisch betriebene Fahrzeuge der öffentlichen Daseinsvorsorge (z. B. E-Busse, Müllfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge).
Der Workshop versteht sich als Auftakt zum Aufbau eines Forschungsclusters zu diesem Themenfeld. Wir möchten daher neben etablierten Forschenden ausdrücklich auch Nachwuchsforscher:innen und am Thema Interessierte ansprechen und laden herzlich dazu ein, sich einzubringen und zu vernetzen.
Ziel ist es:
Zwei Formen der Anmeldung sind möglich:
Beide Teilnahmeformen sind ausdrücklich willkommen. Die Anmeldung ist in beiden Fällen bis 31. Juli 2026 möglich. Die Anmeldemaske bietet entsprechende Optionen an.
Wir bitten um Einreichung eines kurzen Abstracts (ca. 200–300 Wörter), das folgende Punkte beschreibt:
Beiträge sollen als Kurzinput im Workshop (ca. 10 Minuten) präsentiert werden. Beiträge können sich auf laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte beziehen. Ferner sind auch Kurzpitches zu Forschungslücken oder neuen Projektideen ausdrücklich willkommen.
Die Beiträge schicken Sie bitte bis zum 31. Juli 2026 an: VeranstaltungenUV@akwien.at
Der Workshop ist als zweitägige Veranstaltung mit etwa 35–40 Teilnehmer:innen geplant und gliedert sich in vier Blöcke:
1. Einstieg
Einführender Input zum politischen und industriepolitischen Kontext der Mobilitätswende sowie Vorstellung der Studie Mobilitätswende produzieren.
2. Vorstellung bestehender Forschung
Kurzinputs zu laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekten mit Bezug zur Mobilitätswende, insbesondere zu Fragen der Industriepolitik, Produktionsstrukturen und Wertschöpfungsketten.
3. Identifizierung von Forschungslücken
Aufbauend auf den vorgestellten Arbeiten werden zentrale offene Fragen und empirische Leerstellen diskutiert.
4. Perspektiven für zukünftige Forschung
Diskussion darüber, wie identifizierte Forschungslücken durch zukünftige Projekte geschlossen werden können und welche Kooperationen dafür sinnvoll wären.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: VeranstaltungenUV@akwien.at