Seit rund 200 Jahre kämpfen Arbeiter:innen in Österreich und seinen Vorgängerstaaten für ein besseres Leben. Es ist eine bewegte Geschichte.
Die Erfahrung mit dem Seitenwechsel des Bürgertums 1848 ist ebenso wichtig wie jene mit dem wiederholten Zaudern bis hin zum Verrat durch die eigene, sozialdemokratische Führung. Die Tatsache, dass das österreichische Proletariat das erste war, dass sich 1934 in größerem Umfang bewaffnet dem Aufstieg des Faschismus entgegen stellte, zeugt ebenso wie die zahlreichen Widerstandskämpfer:innen von Verzweiflung und Mut. Dass die Arbeiter:innen sich 1950 gegen die Vorläufer der Sozialpartnerschaft in einem Generalstreik wehrten, ist in Zeiten wiederkehrender Wirtschaftskrisen mehr als nur spannend. 2003 war es nicht die Zivilgesellschaft, sondern ein Generalstreik, der die ÖVP-FPÖ-Koalition in ihrem Fortbestand bedrohte.
Das ist eine Erfahrung, die angesichts der Frage, wie heute der Rechtsextremismus zurückgedrängt werden kann, hochaktuell ist. Für Interessierte und Aktivist:innen ist das Wissen um die eigene Geschichte auch wichtig, um es besser machen zu können. Denn was funktioniert - und was nicht - ist von zentraler Bedeutung, um für die kommenden Kämpfe gerüstet zu sein.
Alle Infos zum Buch: Wir lernen im Vorwärtsgehen: Die österreichische Arbeiter*innenbewegung von Sonja Grusch
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Eintritt frei
Auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht. Diese werden zum Zweck der Dokumentation und der Information über die Veranstaltung verwendet.
Weitere Infos findet du unter wien.arbeiterkammer.at/datenschutz.html
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