Während Kriege und Krisen global zunehmen, sind immer mehr Menschen dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und sich auf die Flucht in ein sicheres Land zu begeben. Doch auch nach Verlassen akuter Kriegsgebiete gibt es noch keine Sicherheit – denn Fluchtrouten sind lebensgefährlich und fordern jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Opfer.
Die unmenschliche Lage an den EU-Außengrenzen ist allerdings kein Naturgesetz, sondern wird politisch erzeugt. Täglich üben Grenzpolizist:innen und Organisationen wie FRONTEX durch sogenannte „Pushbacks“ Gewalt an Geflüchteten aus und hindern sie mit allen Mitteln daran, Asyl in der EU zu beantragen. Im Winter fehlt es an warmer Kleidung, viele Grundbedürfnisse werden in den Geflüchtetencamps nicht bedeckt.
Vorbereitend auf den Weltflüchtlingstag am 20. Juni besprechen wir Realitäten, Perspektiven und Utopien zum Thema Flucht und Migration: Aktivist:innen der SOS Balkanroute geben Einblick in ihre Arbeit. Gemeinsam mit der Juristin Marina Kaspar vom Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien diskutieren wir die Rolle der EU und nehmen eine rechtliche Einordnung von Flucht und der Illegalität von Pushbacks vor.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Fakultätsvertretung Jus der Universität Wien.
Gib bitte Deine individuelle E-Mail Adresse ein. Danach bekommst Du eine E-Mail mit Deinem Anmeldelink. Damit gelangst Du zum Anmeldeformular.
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Eintritt frei
Auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht. Diese werden zum Zweck der Dokumentation und der Information über die Veranstaltung verwendet.
Weitere Infos findet du unter wien.arbeiterkammer.at/datenschutz.html
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