In der öffentlichen und politischen Debatte erscheint interdisziplinäres Arbeiten oft als am besten geeignet, um Zukunftsherausforderungen zu meistern. Auch Förderinstitutionen, Universitäten oder die öffentliche Verwaltung übernehmen dieses Framing.
Zugleich wird interdisziplinäre Forschung nicht mit den notwendigen Mittel ausgestattet oder auf institutioneller Ebene blockiert. Um diese Gemengelage zu entwirren und Ansatzpunkte für ein funktionierendes interdisziplinäres Arbeiten zu verstehen, laden wir Vertreter*innen aus Verwaltung, Hochschulen und von Förderinstitutionen zur Diskussion:
Diskutant:innen:
- Christof Gattringer
... ist Teilchenphysiker. Seit 2005 ist er Professor für Computational Elementary Particle Physics an der Universität Graz, wo er seit 2019 auch als Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung fungierte. Im April 2021 wurde er zum Präsident des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gewählt.
- Karen Kastenhofer
... ist Wissenschafts- und Technikforscherin und Biologin. Seit 2007 ist sie als Technikfolgenabschätzerin tätig. Sie ist als Senior Academy Scientist und stellvertretende Direktorin am Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) tätig.
- Benjamin Schiemer
... ist Professor für den Lehrstuhl “Socio-Technical Transition Management” und Leiter des LIFT_C an der Johannes Kepler Universität Linz. Das LIFT_C ist ein neu gegründetes, interdisziplinäres Forschungsinstitut, welches Disziplinen/Methoden aus den Sozial -und Naturwissenschaften verbindet und sich vordergründig mit Fragen von gesellschaftlicher Transformation beschäftigt.
- Angelika Striedinger
... arbeitet heute beim Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Zuvor war sie als Sozialwissenschafterin mit Schwerpunkt Hochschulforschung an der Universität Wien tätig, wo ihre Forschungsfelder Prekaritätsforschung und Gleichstellungsfragen umfassten.
- Moderation: Stephan Pühringer
... ist Sozioökonom und stellvertretender Leiter des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) sowie Leiter des Socio-Ecological Transformation Labs an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der politischen Ökonomie, der sozioökologischen Transformation und der Untersuchung von Vermögenskonzentration.
Eine Veranstaltung des von der ÖAW geförderten DOC-teams 120 „EIROC“ des Socio-Ecological Transformation Labs der Johannes Kepler Universität Linz und des Instituts für Soziologie der Universität Wien, des BEIGEWUM und von NUWiss.
Anmeldung
Gib bitte Deine individuelle E-Mail Adresse ein. Danach bekommst Du eine E-Mail mit Deinem Anmeldelink. Damit gelangst Du zum Anmeldeformular.
Eintritt frei
Auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht. Diese werden zum Zweck der Dokumentation und der Information über die Veranstaltung verwendet.
Weitere Infos findet du unter wien.arbeiterkammer.at/datenschutz.html
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