Gertraud Klemm legt mit ihrem neuesten Buch "Abschied vom Phallozän" eine radikale Analyse herrschender Verhältnisse vor. Wir leben nicht im Anthropozän, sondern im Phallozän, denn: Nicht der Mensch prägt unseren Planeten, es sind Männer, die herrschen. Männer besetzen die Schalthebel der Macht, treiben die Ausbeutung von Mensch und Natur auf die Spitze und die Welt auf den Abgrund zu. Der Preis ihrer Herrschaft ist der humanistische Bankrott unsere Gesellschaften.
Doch das Patriarchat ist keine anthropologische Konstante. Vor dem Patriarchat hat es egalitäre Formen des Zusammenlebens gegeben – ohne geschlechtliche Arbeitsteilung, Herrschaft und Vermögensakkumulation – und ohne Kriege. Wir konnten und wir könnten also auch ganz anders. Und es ist höchste Zeit für eine Disruption!
Im Gespräch mit dem Publikum räsonieren Eva Novotny und Gertraud Klemm über postpatriarchale Liebes- und Lebensformen.
Alle Infos zum Buch: "Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift" von Gertraud Klemm
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Eintritt frei
Auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht. Diese werden zum Zweck der Dokumentation und der Information über die Veranstaltung verwendet.
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