Klimafreundliche Grundstoffe wie grüner Stahl sind zentral für Klimaschutz, industrielle Wertschöpfung und Europas Resilienz. Ihr Hochlauf scheitert bislang jedoch vor allem an fehlender Nachfrage. In der politischen Debatte über Leitmärkte für grünen Stahl steht dabei häufig die öffentliche Beschaffung als nachfrageseitiges industriepolitisches Instrument im Fokus. Für viele Industrien – insbesondere den Stahlsektor – liegt jedoch der entscheidende Hebel oft im privaten Markt.
In einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Wuppertal Institut beleuchten die Autor:innen die Bedeutung der Automobilindustrie für den Aufbau eines Leitmarkts für grünen Stahl in Europa und werfen einen genaueren Blick auf das aktuell diskutierte Automotive Package. Daniel Posch (Bertelsmann Stiftung) präsentiert die kürzlich erschienene Studie „Nachfrage schafft Wandel: Wie die Automobilindustrie klimafreundlichem Stahl zum Durchbruch verhelfen kann“. Anschließend kommentiert Mathias Grandosek aus der Perspektive der Arbeiterkammer Wien die Ergebnisse. Danach gibt es wie immer Raum für Ihre Fragen.
Die Veranstaltungsreihe stellt die sozialen Aspekte in den Mittelpunkt der klima- und energiepolitischen Diskussion. Die Klima- und Energiewende ist nicht nur eine technische Frage, sondern vor allem eine soziale Herausforderung. Es geht um gute Beschäftigung, eine gerechte Verteilung der Kosten und die sichere Versorgung mit leistbarer Energie und Mobilität.
| Zeit | Beschreibung |
|---|---|
| 09:00 |
Begrüßung
Christa Schlager, AK Wien - Abteilung Wirtschaftspolitik |
| 09:05 |
Keynote
Daniel Posch, Bertelsmann Stiftung |
| 09:30 |
Kommentar
Mathias Grandosek, AK Wien – Abteilung Wirtschaftspolitik |
| 09:40 |
Diskussion
Im Chatforum von MS Teams Live Events Moderation: Sandra Matzinger, AK Wien – Abteilung Wirtschaftspolitik |
| 10:00 |
Ende der Veranstaltung
|
Die Teilnahme ist kostenlos.