Epidemiebekämpfung und die Ursprünge des Internationalismus

Cholera im 19. Jahrhundert

Vortrag und Diskussion mit Valeska Huber.

Zum Vortrag

Wie wurden lokale Epidemien zu einem globalen Problem? Und welche Antworten wurden in verschiedenen Zeiten gefunden, um ihre Ausbreitung zu verhindern? Der Vortrag zeigt am Beispiel der Reaktionen auf die Cholera-Epidemien der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, wie eng Wissenschaft, Kolonialismus und die Entstehung internationaler Organisationen miteinander verwoben waren. Neben einem Blick in die Geschichte internationaler Ordnungen in Zeiten der Cholera illustriert der Vortrag zudem, wie schon im neunzehnten Jahrhundert Globalisierungserfahrungen und technologische Beschleunigung nicht nur mit Fortschrittsnarrativen sondern auch mit neuen Ängsten verbunden wurden.

Die Vortragende

Valeska Huber ist assoziierte Professorin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Ihre vielfach ausgezeichnete Forschung verbindet die internationale und globale Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit sozial- und mikrohistorischen Ansätzen. Schwerpunkte bilden die Geschichte von Mobilität und Migration, Epidemien und internationale Gesundheitspolitik sowie Kommunikation und (Welt-)Öffentlichkeit, insbesondere in Bezug auf Alphabetisierung und Sprache.

Hinweis Anmeldung

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung bis 20. Januar 2027.

Nach Eingabe der E-Mail Adresse übermitteln wir eine E-Mail mit einem persönlichen Link zum Anmeldeformular.

 

Die Veranstalter:innen

Bibliothek der Arbeiterkammer Wien
Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien