Die Umstellung auf nachhaltige Wärme betrifft viele Haushalte. Wie können wir sie zügiger voranbringen und Akzeptanz schaffen?
Lange Zeit wurde der Wärmemarkt gesetzlich vernachlässigt. Das könnte sich ändern: Denn aktuell steht die nationale Umsetzung neuer EU-Vorschriften an, die den Wärmemarkt betreffen. Auch durch die Fernwärme-Branchenuntersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde nimmt die Diskussion zur Wärmewende zunehmend an Fahrt auf.
Fest steht: In den kommenden Jahren stehen viele Haushalte vor der schrittweisen Umstellung auf nachhaltige Heiz- und Kühlsysteme. Während es im Strom- und Gasbereich klare Regeln und starke Konsument:innenrechte gibt, sind diese bei Wärme und Kühlung bislang deutlich schwächer ausgeprägt. Ein Anbieterwechsel ist oft nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.
Gemeinsam mit Expert:innen aus Politik, Verwaltung, Interessensvertretungen und der Wärmeversorgung möchten wir darüber sprechen,
Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und konkrete Lösungsansätze für eine faire, transparente, sozialverträgliche und nachhaltige Wärmeversorgung diskutieren. Den besonderen Fokus legen wir hierbei auf die Konsument:innen, die die Wärmewende letztendlich grundlegend mittragen müssen.
| Zeit | Beschreibung |
|---|---|
| 09:30 |
Begrüßung und Eröffnung
Christa Schlager, AK Wien |
| 09:45 |
Wärmewende aus Behördensicht
Michael Aumer, BMWET / Ruth Enthofer-Stoisser, BMASGK Gesetzliche Grundlagen: Wie werden EU-Richtlinien national umgesetzt und wo besteht Handlungsbedarf, um die Wärmewende effektiv voranzubringen? |
| 10:15 |
Wärmewende aus Sicht der Haushalte
Clemens Berger, AK Wien / Priska Lueger, AK Wien Einblicke in die praktischen Erfahrungen aus der Beratung: Was brauchen Konsument:innen und welche energie- und wohnrechtlichen Lösungen gibt es? |
| 10:45 |
Wärmewende aus Sicht der Wärmeversorger
Katharina Hochmair, Wien Energie / Adolf Melcher, KELAG Erfolgsfaktoren für die Wärmewende: Wo bestehen die größten Unterschiede zwischen städtischer und ländlicher Wärmeversorgung, welche Hürden gibt es bei Transparenz und Akzeptanz? |
| 11:15 |
Kaffeepause
|
| 11:45 |
Wärmewende aus ökonomischer Sicht
Barbara Seelos, BWB / Christian Furtwängler, Österreichische Energieagentur Ergebnisse der Branchenuntersuchung zur Fernwärme: Erste Erkenntnisse und Empfehlungen |
| 12:15 |
Podiumsdiskussion
Wie können wir die Wärmewende zügig voranbringen: Wege zu einer fairen und nachhaltigen Wärmeversorgung
Benedikt Ennser, BMWET
Moderation: Susanne Wixforth, AK Wien |
| 13:30 |
Abschluss und Buffet
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Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 20.04.2026.
Bitte beachten: Aus Kapazitätsgründen ist nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmer:innen möglich. Wird die zulässige Teilnehmer:innenanzahl überschritten, richten wir eine Warteliste ein. Wir bitten daher um verbindliche Anmeldung bzw. im Verhinderungsfall um eine Abmeldung.