Die Kluft zwischen Stadt und Land prägt unsere Gesellschaft zunehmend. Unterschiedliche Lebensbedingungen, der Zugang zu öffentlicher Daseinsvorsorge und divergierende Weltsichten werfen fundamentale Fragen von Gerechtigkeit und Teilhabe auf. Die Arbeiterkammer Wien hat einen Essaypreis zum Thema Stadt-Land ausgelobt, um diese Unterschiede in ihrer Vielschichtigkeit zu beleuchten.
Wir laden herzlich zur feierlichen Preisverleihung ein, bei der die drei prämierten Essays vorgestellt werden: Cornelia Travnicek widerspricht in „Topografien der Nähe“ der simplen Dichotomie von Stadt und Land und entwickelt aus der Perspektive einer Pendlerin eine differenzierte Sicht auf räumliche Unterschiede. Caren Ohrhallinger erzählt in „Da draußen, wo die Freiheit wohnt.“ als Architektin vom Umzug aufs Land und reflektiert eindringlich über fehlende Infrastruktur und Vereinzelung. Valerie Springer beschreibt in „Vom Leben im Dazwischen.“ das Gefühl, nach dem Umzug aufs Land weder zur Stadt noch zum Dorf zu gehören. Im Anschluss laden wir zu einem Ausklang bei Getränken.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend!
18:00 | Einlass
18:15 | Begrüßung
18:30 | Laudatio durch Juliane Nagiller und auszugsweise Verlesung der preisgekrönten Texte
19:15 | Ausklang und Buffet