Hitzewellen, Hochwasser und Dürren sind unmittelbar wahrnehmbar und erfahrbar. Sie sind nicht nur eine körperliche Bedrohung, sondern können auch die psychische Gesundheit massiv belasten. Andere Umweltgefahren sind sinnlich nicht wahrnehmbar und können nur vermittelt durch wissenschaftliche Studien verstanden werden. Doch auch sie können sehr belastend wirken. Viele, vor allem junge Menschen, empfinden ihre Zukunft als beängstigend – ein Phänomen, das als Klimaangst oder „Eco-Anxiety“ bekannt ist.
In diesem Klimadialog wird Prof. Sabine Pahl (Uni Wien) den Stand der Forschung zu Klimaangst und anderen umweltrelevanten Emotionen besprechen. Wie verändern sie die Fähigkeit zu handeln? Was kann getan werden, um Klimaangst zu bewältigen oder positiv zu wenden? Anschließend kommentiert Thomas Hader aus der Perspektive der Arbeiterkammer und beleuchtet vor allem die gesellschaftlich-politische Seite dieses Phänomens.
Der AK-Klimadialog wird gemeinsam von der AK Wien und dem Institute for Ecological Economics der WU Wien ausgerichtet. Die Veranstaltungsreihe stellt die sozialen Aspekte in den Mittelpunkt der klima- und energiepolitischen Diskussion. Die Klima- und Energiewende ist nicht nur eine technische Frage, sondern vor allem eine soziale Herausforderung. Es geht um gute Beschäftigung, eine gerechte Verteilung der Kosten und die sichere Versorgung mit leistbarer Energie und Mobilität.
| Zeit | Beschreibung |
|---|---|
| 09:00 |
Begrüßung
Sigrid Stagl, Institute for Ecological Economics, WU Wien |
| 09:05 |
Keynote
Sabine Pahl, Uni Wien |
| 09:30 |
Kommentar
Thomas Hader, AK Wien |
| 09:40 |
Diskussion
Moderation Christoph Streissler, AK Wien |
| 10:00 |
Ende der Veranstaltung
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Die Teilnahme ist kostenlos.