Frauen leiteten in der Habsburgermonarchie eine Vielfalt privater Mädchenschulen. Im Rahmen der Buchpräsentation wird die Suche nach Quellen zur Erarbeitung der Fallgeschichten über Bildungsunternehmerinnen im Wien des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet. Dabei wird deutlich, wie weibliches Handeln – und folglich auch weibliche Erwerbstätigkeit – systematisch ausgeblendet, dem Privatbereich zugeordnet oder gar nicht erst dokumentiert wurde.
Waltraud Schütz promovierte 2018 am European Institute in Florenz. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for Habsburg and Balkan Studies der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig.