Vorsorge statt Strukturbruch: Antworten auf regionalen Transformationsstress

45. AK Klimadialog: Energiezukunft sozial gerecht gestalten

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Wenn ein Autowerk auf E-Mobilität umstellt, eine Chemiefabrik ihre Prozesse in Richtung Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität umbaut oder ein energieintensiver Betrieb wegen hoher fossiler Energiekosten zunehmend unter Druck gerät, dann geraten oft ganze Regionen unter Transformationsdruck. Was auf europäischer oder nationaler Ebene eine notwendige Transformation ist, kann vor Ort zur Belastung für Beschäftigte, Unternehmen und Gemeinden werden. Entscheidend ist daher die Frage, WIE der Wandel regional gestaltet wird und Veränderung nicht zur Bedrohung, sondern zur Chance werden kann.

In einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung, beauftragt von der Arbeiterkammer Wien, beleuchten die Autor:innen, wie gut Österreichs Regionen mit Transformationsstress umgehen können. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Analyse, wie sich die Dekarbonisierung bislang auf Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen in Österreich ausgewirkt hat, welche räumlichen Unterschiede bestehen und wie besonders betroffene Regionen mit den Herausforderungen umgehen (können). Esther Schnabl vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und Co-Autorin der Studie „Regionaler Transformationsdruck: Wirtschaftliche Disparitäten in der grünen Transformation österreichischer Regionen“, stellt die Ergebnisse vor. Anschließend kommentiert Helene Schuberth, Bundesgeschäftsführerin des ÖGB, die Resultate aus gewerkschaftlicher Perspektive. Danach gibt es wie immer Raum für Ihre Fragen und Anmerkungen.

Die Veranstaltungsreihe stellt die sozialen Aspekte in den Mittelpunkt der klima- und energiepolitischen Diskussion. Die Klima- und Energiewende ist nicht nur eine technische Frage, sondern vor allem eine soziale Herausforderung. Es geht um gute Beschäftigung, eine gerechte Verteilung der Kosten und die sichere Versorgung mit leistbarer Energie und Mobilität.

Programm

Zeit Beschreibung
09:00
Begrüßung

Christa Schlager, AK Wien - Abteilung Wirtschaftspolitik

09:05
Präsentation der Studie

Esther Schnabl, Studienautorin - Fraunhofer-Institut

09:30
Kommentar

Helene Schuberth, Bundesgeschäftsführerin des ÖGB

09:40
Diskussion

Im Chatforum von MS Teams Live Events

Moderation: Michael Soder, AK Wien - Abteilung Wirtschaftspolitik 

10:00
Ende der Veranstaltung

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

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Die Veranstalter:innen