STOP! Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz
Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz umfassen vielfältige verbale, psychische und physische Handlungen wie Bedrohungen, Beleidigungen, Mobbing und tätliche Angriffe. Klar ist: Gewalt und Belästigung sind immer ein Angriff auf die Gesundheit und Würde der Betroffenen, oft bleiben tiefe psychische Narben.
Am 11. September 2025 trat das Übereinkommen Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Kraft. Dieses Übereinkommen erkennt Gewalt und Belästigung als systemisches Problem der Arbeitswelt an und ruft alle Arbeitgeber:innen dazu auf, wirksame Maßnahmen sicherzustellen. Arbeitgeber:innen sind verantwortlich für Prävention und den Umgang mit Gewalt und Belästigung - deren aktives Handeln ist gefordert.
Eine gute Organisation des Arbeitnehmer:innenschutzes ist Voraussetzung für die Verhinderung oder frühzeitige Erkennung von Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz. Betriebliche Sensibilität und präventive Maßnahmen sind hierbei entscheidend. Die Veranstaltung zeigt die Reichweite und Brisanz von Gewalt und Belästigung in unserer Gesellschaft und der heutigen Arbeitswelt auf und zeigte anhand von zwei Betriebsbeispielen mögliche Lösungsansätze auf.